Tell-Che ©Richard Frick
vereinigung schweiz-cuba
autonome sektion zürich

Aktuell

Kuba und CoVid19: Liefe­rung von schweizerischen Beatmungsgeräten blockiert!

MediCuba hat im Rahmen eines Not­projekts Geräte der Schweizer Firmen IMT Medical AG und Acutronic Medical Systems AG für das kubanische Gesundheitswesen gekauft. Die Geräte sollten dort eine durch das US-Embargo verursachte Lücke in der Ausrüstung für den Kampf gegen Covid19 schliessen. Unter Berufung auf die von den USA über Kuba verhängten Sank­tionen wurden die Geräte aber nicht ausgeliefert. Die beiden Firmen sind neuerdings in US-Besitz… Trotz der Skanadalträchtigkeit erzeugte die dazu ausgesandte gemeinsame Pressemitteilung mehrerer Soliorganisationen in den Deutsch­schweizer Medien null Echo. Die Pressemitteilung ist hier zu lesen

Interferon, das kubanische Medikament, das bei der Behandlung von Corona-Patienten helfen kann…

Warum fällt es den Medien so schwer, positiv über Kuba zu berichten? Vor mehr als drei Monaten, zu Beginn der Krise, bat China, das bevölkerungsreichste Land der Welt mit der zweitgrössten Volkswirtschaft, Kuba um ein von den Kubanern entwickeltes Medikament, Interferon, das bei der Behandlung helfen kann, solange man auf einen Impfstoff warten muss. Wer spricht bei uns darüber? Niemand! Vor einigen Tagen dankte der chinesische Präsident Kuba für die Hilfe. Wer spricht bei uns darüber? Niemand! Letzte Woche schickten unsere italienischen Nachbarn in einer der reichsten Regionen Europas, der Lombardei, ein SOS an dieses kleine, weit entfernte Land. Sofort schickte Kuba rund 50 Ärzte und medizinisches Personal. Wer nimmt diese an sich schon verblüffende Information auf? Sehr wenige unserer Medien, und erst, als die kubanischen Ärzte in Italien angekommen waren, ohne zu erklären, warum diese verwundeten Goliaths den kleinen David aufsuchen, der seit langem seine Ärzte in die ganze Welt schickt, obwohl auch er von dem Virus bedroht ist. Schnell, kubanische Freunde, schickt uns ein paar hundert Ärzte und ein paar Millionen Masken, dann werden wir endlich über euch sprechen…!
Cuba Coopération vom 19. März 2020

2020 soll Jahr der Offensive der Völker für Demokratie und gegen Neoliberalismus werden

An 3 Sitzungstagen vom 1. bis 2. November 2019 haben 1332 Delegierte aus 85 Ländern in Havanna ausführlich diskutiert. Mit 227 Diskussions­beiträgen in 2 Podiums­diskus­sionen, einer Anti­imperia­lis­tischen Tribüne und 6 Arbeits­kom­missionen wurde am Anti­imperia­listischen Solida­ri­täts­treffen für Demo­kratie und gegen Neo­libe­ra­­lismus ein Aktions­plan erarbeitet. Mehr darüber

Parlamentarier zu den Ereignissen in Bolivien: «Der richtige Begriff ist ,Staatsstreich’»

Aktuelle und ehemalige Bundes- und Kantonsparlamentarier verschiedener politischer Kräfte und Regionen der Schweiz reagieren auf die Informationen und Hilferufe, die uns aus Bolivien erreichen. «Die von den Medien und gewissen Aussenministerien gelieferte Erzählung der Ereignisse steht in völligem Widerspruch zu den Tatsachen», halten sie fest.
Mehr darüber lesen auf amerika21.de

Die Schweizer Banken führen Krieg gegen Kuba: Lassen wir uns das nicht gefallen!

Wenn am kommenden 7. November die Schweiz in der UNO-Vollversammlung wie «selbstverständlich» der Resolution gegen den Fortbestand der US-Blockade gegen Cuba zustimmen wird, sei daran erinnert, dass sich mit der schweizerischen PostFinance ein staatliches Unternehmen eben diesem von den USA seit 60 Jahren praktizierten, und immer weiter verschärften Boykottmassnahmen angeschlossen hat – eine Preisgabe der Souveränität, ein Kniefall vor dem «fremden Richter» in Washington – eine Folge der «neuen» Aussenpolitik von Bundesrat Cassis (FDP). Mehr darüber

Ein politischer Skandal: PostFinance beteiligt sich an der Blockade Kubas

Nachdem die UBS, die Credit Suisse und die Staatsbank ZKB schon vor einiger Zeit ihre Geschäftsverbindungen mit Kuba eingestellt haben, zieht nun auch PostFinance nach und schliesst sich dem Würgegriff gegen Kuba an! Damit ist der Skandal komplett. Die ganze Stellungnahme

Regime Change statt Selbstbestimmung der Völker

«Ziele wie nationale Unabhängigkeit, Selbstbestim­mungs­recht der Völker oder Konfliktlösung mittels Verhandlungen sind aus dem Vokabular (auch der Massen­medien!) verschwunden», hat Präsidentin Susanne Schreiber an der Generalversammlung der VSC Zürich vom 11. Juni in ihrem Jahresbericht festgestellt. Angesagt sei stattdessen «Regime Change», wo immer es die vermeint­lichen Weltbeherrscher für notwendig erachten. Diese Politik treffe immer offensichtlicher jene Staaten und/oder Prozesse, die nicht im Sinne des Neo­liberalismus, der USA und dem mit ihnen aufs Engste verbandelten Israel handelten. Stark im Fokus blieben dabei weiterhin Kuba und Venezuela. Dennoch: Kuba konnte im Januar den 60. Jahres­tag des Triumpfes der Revolution begehen und geht weiterhin seinen eigenköpfigen Weg, allen Angrif­fen zum Trotz, und hat das mit der neuen Verfassung, die im Volk breiteste Zustimmung fand, auch noch unter­strichen.
Den ganzen Jahresbericht herunterladen

Schweizer Delegation aus Venezuela zurück

An einer inter­natio­nalen Soli­dari­täts­mission des Welt­friedens­rates und des Welt­bundes der demo­kra­tischen Jugend in Caracas, die im April stattfand, nahm auch eine 4-köpfige Schweizer Delegation teil. Natalie Benelli, die an der Veranstaltung die Vereinigung Schweiz-Cuba vertrat, hat darüber einen interessanten Bericht geschrieben.
Der Bericht als eBook
Beitrag in Telesur

ZKB weigert sich, VSC-Mitgliederbeiträge zu überweisen

Die Zürcher Kantonalbank hat nicht nur die Abwicklung des Zahlungsverkehrs von und nach Kuba eingestellt, sondern sie weigert sich auch, inländische Transaktionen auszuführen, wenn diese in indirektem Zusammenhang mit Kuba stehen. In mehreren Fällen wurden so Mitglieder­beitrags­zahlungen an die Vereinigung Schweiz-Cuba, immer­hin ein Verein nach schweizerischem Recht, nicht aus­geführt bzw. storniert. Gegen diese unsägliche und diskriminierende Praxis wehren sich die Vereinigung Schweiz-Cuba, Autonome Sektion Zürich, und die Sektion Winterthur-Ostschweiz mit einer gemeinsamen Protestnote und Medienmitteilung.
Medienmitteilung als PDF

Zur Duckmäuserei der ZKB hat der ehemalige NZZ-Kuba-Korrespondent René Zeyer auf «journal21 – journalistischer mehrwert» einen höchst lesenswerten Beitrag publiziert:
Die Zürcher Kotau-Bank